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Lehrveranstaltungen im Sommersemster 2015

Modul B.9: Zweiwöchige Exkursion nach Kenia (17542)

Dozenten: Prof. Dr. Christiane Meyer, Andreas Eberth

Termine:

  • Exkursion: 29.07.-13.08.2015
  • Voraussichtlicher Termin für das Blockseminar: 18./19.07.2015 (Gebäude 2705,; Raum wird noch bekannt gegeben)

Es handelt sich um eine geographische Überblicksexkursion nach Zentral- und Westkenia mit folgenden thematischen Schwerpunkten:

 

  • Physische Geographie Ostafrikas (Ostafrikanischer Grabenbruch, Landschaftsgenese, Erosionsformen)
  • Landnutzungformen (Subsistenzbauern, Plantagen und Monokulturen, Teeanbau und Rosenzucht)
  • Stadtentwicklung Nairobis und Leben in den Slums; Bedeutung der informellen Ökonomie
  • Informationsbesuche bei entwicklungspolitischen Organisationen (UN-Habitat; Stiftung Weltbevölkerung u.a.)
  • Wirtschaftsentwicklung unter dem Einfluss Chinas
  • Mikrokredite als Chance?
  • Bildung und Wissenschaft in Kenia: Besuch von Schulen und Universitäten
  • Safaritourismus aus kritischer Perspektive

Die Veranstaltung ist für folgende Semester geeignet: ab 4. Semester FüBa sowie 1. Semester Master of Education (Geographie); Die Exkursion kann auch als Modul C.9 anerkannt werden.

Modul D.2: Aspekte der Unterrichtsplanung im Geographieunterricht (17520)

Dozentin: Prof. Dr. Christiane Meyer

Termin: mittwochs, 10.15-11.45 Uhr

Raum: 2705.330

Das Seminar vertieft theoretische Grundlagen des Geographieunterrichts bzw. der Unterrichtsplanung in der Sekundarstufe I und II. Es werden konkrete Inhalte und Methoden des Geographieunterrichts (z. B. Einführung in die Kartenarbeit, Tellurium) sowie die schriftliche Leistungsmessung in der Sekundarstufe I und II thematisiert und reflektiert. Zudem wird eine Kurzexkursion durch Hannovers Innenstadt durchgeführt, die auch im Erdkundeunterricht umgesetzt werden kann.

Die Veranstaltung kann ab dem 3. Semester belegt werden.

Modul D.2: Unterrichtsorganisation und -reflexion am Beispiel humangeographischer Themen (17522)

Dozentin: Dr. Yvonne von Roux

Termin: donnerstags, 10.15-11.45 Uhr

Raum: 2705.330

Der Geographieunterricht soll unter anderem dazu beitragen, „Räume unterschiedlicher Art und Größe als humangeographische Systeme zu erfassen“ und „Mensch-Umwelt-Beziehungen in Räumen unterschiedlicher Art und Größe zu analysieren“ (DGfG 2012, 14f.). Im Rahmen dieses Seminars sollen daher Unterrichtsvorschläge zu humangeographischen Themen in der Sekundarstufe I erarbeitet und in Bezug auf die didaktische Durchdringung sowie die unterrichtspraktische Umsetzung reflektiert werden, um unter anderem ein Verständnis für die äußere Form und innere Logik einer Verlaufsplanung zu wecken.  Zudem werden 1-2 Vorschläge an einer Schule durchgeführt und anschließend besprochen.

Die Veranstaltung kann ab dem 3. Semester belegt werden.

Modul D.2: Unterrichtsvorbereitung: Raus auf's Land - Landwirtschaftliche Betriebe als Lernstandorte (17526)

Dozentin: Prof. Dr. Christiane Meyer

Termin: freitags, 10.15-11.45 Uhr

Raum: 2705.330

Themen zur Landwirtschaft spielen im Erdkundeunterricht der 5./6. Klassenstufe sowie ab der Klassenstufe 9 eine wichtige Rolle, da diese prädestiniert sind, zu einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) beizutragen. Lernen ist jedoch am nachhaltigsten, wenn etwas vor Ort, mit allen Sinnen und handlungsorientiert vermittelt wird. Daher soll es in dem Seminar darum gehen, wie der Besuch eines landwirtschaftlichen Hofs als Lernstandort für den Erdkundeunterricht didaktisch sinnvoll und vor dem Hintergrund der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung umgesetzt werden kann.

Die Veranstaltung kann ab dem 3. Semester belegt werden.

Modul D.3: Wissenschaftspropädeutisches Arbeiten im Geographieunterricht zur Vorbereitung auf Seminarfach und Projektunterricht (17532)

Dozent: Andreas Eberth

Termin: donnerstags, 12.15 Uhr-13.45 Uhr (ACHTUNG: neuer Termin!)

Raum: 2705.332

Neben dem Wissen um geographische Fachinhalte spielt das Wissen um die Methodik geographischen Erkenntnisgewinns eine zentrale Rolle im Geographieunterricht (vgl. Kompetenz „Erkenntnisgewinnung/Methoden“ in den Bildungsstandards). Gleichzeitig erlauben und verlangen Veränderungen in der niedersächsischen Schulstruktur in den letzten Jahren verstärkt projektartiges, wissenschaftspropädeutisches Arbeiten im Schulunterricht (Seminarfach, Profil- bzw. Wahlpflichtunterricht). In diesem Seminar soll der theoretische Hintergrund wissenschaftspropädeutischen Arbeitens kennengelernt werden, beispielhaft eine kleine Projektfragestellung selbst bearbeitet werden und verschiedene Untersuchungs- und Auswertungsmethoden "wissenschaftlicher Untersuchungen" im Unterricht erfahren und ausprobiert werden. Dabei sollen die theoretischen Überlegungen im Seminar mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums St. Ursula-Schule Hannover praktisch erprobt und anschließend evaluiert werden.

Die Veranstaltung kann ab dem 1. Semester belegt werden.

Modul A.6/F.1 Kolloquium Bachelor-/Masterarbeiten

Dozentin: Prof. Dr. Christiane Meyer

Termine nach Vereinbarung

Diskussion über die Gliederung der Arbeit, die theoretische Fundierung, ggf. das empirische Vorgehen sowie die Auswertung der Ergebnisse.

Modul II (Lehramt für Sonderpädagogik): Geographische Perspektive im Sachunterricht (17523)

Dozentin: Dr. Yvonne von Roux
Termin: dienstags, 14.15-15.45 Uhr (Gruppe 1); dienstags 16.15-17.45 Uhr (Gruppe 2)

Raum: 2705.332

In der geographischen Perspektive liegt der Fokus darauf, wie Menschen Räume nutzen, gestalten, verändern und gefährden. Die Lebensweise von Menschen ist geprägt durch räumliche Voraussetzungen und Bedingungen wie die naturräumliche Ausstattung sowie Naturphänomene und -ereignisse. Die geographische Perspektive bezieht sich daher auf natürliche Grundlagen von Lebensräumen, auf Lebensweisen und -formen von Menschen in unterschiedlichen Lebensräumen in der Nähe und Ferne und auf die Beziehungen und Verflechtungen unterschiedlicher Räume (von lokal bis global). Dabei sind abgesehen von räumlichen Orientierungsgrundlagen die Wahrnehmung und Erschließung von Mensch-Umwelt/Mitwelt-Beziehungen sowie deren Verflechtungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung bedeutungsvoll.

Im Seminar werden fachliche Grundlagen zur geographischen Perspektive sowie innovative Methoden zum Denken lernen vermittelt, diskutiert und reflektiert. Auf affektiver Ebene spielt Werte-Bildung im Hinblick auf Perspektivwechsel und Selbstreflexion eine Rolle.

Die Veranstaltung ist im 2. Semester zu belegen.