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Entwicklung eines strukturbildenden Lehrkonzepts im lehrerbildenden Masterstudiengang für das Fach Gesellschaftslehre als Fächerverbund aus Erdkunde, Geschichte, Politik an Gesamtschulen

Projektleitung

  • Prof. Dr. Christiane Meyer, IDN – Didaktik der  Geographie
  • Prof. Dr. Dirk Lange/Vertretungsprofessor Dr. Moritz-Peter Haarmann, IDD/Institut für Politikwissenschaft – Didaktik der Politik
  • Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting, Historisches Seminar – Didaktik der Geschichte

 Projektdurchführung

Laufzeit

  • 04/2019 - 03/2021

Fördermittelgeber

  • Leibniz School of Education (Studienqualitätsmittel)

 Beschreibung des Projekts:

Das Projekt dient dazu, ein Desiderat in Bezug auf das Schulfach „Gesellschaftslehre“ in der universitären Lehrerbildung zu schließen. An der Leibniz Universität Hannover (LUH) wird für die Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik in den jeweiligen Fachwissenschaften und Didaktiken für das Lehramt an Gymnasien ausgebildet. Es wird aber auch an Gesamtschulen eine gymnasiale Schulbildung angeboten. Dort werden die Kompetenzen der jeweiligen Fachgebiete in der Sek. I jedoch im Fächerverbund „Gesellschaftslehre“ (GL) vermittelt – das Kerncurriculum unterscheidet sich daher erheblich von denen der separat gelehrten Fächer am Gymnasium. Das Fach GL wird aufgrund der Fächertrennung an der Universität bislang noch nicht angemessen berücksichtig. Im Rahmen dieses Projekts wird daher ein Lehrkonzept entwickelt, erprobt, evaluiert und anschließend verstetigt, das die drei Fachperspektiven integriert und die angehenden Lehrkräfte schon in der 1. Phase der Lehrerbildung auf einen möglichen zukünftigen Berufsweg an Gesamtschulen adäquat vorbereitet. Als gemeinsame Orientierung im Hinblick auf fachübergreifende Bildungsziele kann an eine „Citizenship Education“ auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, an eine Digital Citizenship Education sowie an den „Perspektivenwechsel“ im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung, globalem Lernen, gesellschaftlicher Partizipation, (inter-/trans-)kulturellem sowie inter/transdisziplinärem Lernen angeknüpft werden. Auch bietet das Fach besondere Potenziale für eine transformative Bildung. Aspekte des sprachsensiblen Unterrichts sollen u.a. im Hinblick auf Ansätze und Ziele des Postkolonialismus in diesem Lehrkonzept besondere Berücksichtigung erfahren. Zudem werden Unterrichtsmethoden, die zum Denken lernen anregen (z.B. Thinking through Geography) angewendet und reflektiert, da diese ein verbindendes Element der drei Fächer darstellen. Auf Basis der Projekterfahrungen, -ergebnisse und -erkenntnisse soll das Fach „Gesellschaftslehre“ zukünftig im Master Lehramt an Gymnasien für Studierende aus den Fachgebieten offeriert werden. Die Verstetigung eines solchen Lehrangebots ist somit als „Produkt“ dieses Vorhabens zu sehen.