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Reflexive Methoden im Kontext von Raumanalysen und transformativer Bildung

Teilprojekt im Leibniz-Prinzip: Förderung von Reflektierter Handlungsfähigkeit als einer entscheidenden, berufsbiographisch zu entwickelnden Schlüsselkompetenz für langfristig erfolgreiches Lehrerhandeln (Qualitätsoffensive Lehrerbildung, 2. Förderphase, Handlungsfeld 3: Praxisphasen entwickeln – mit Qualitätsstandards in die Schule)

 

Laufzeit: 2019-2022

Projektleitung: Prof. Dr. Christiane Meyer

Bearbeitung: Sabine Vogelsang, M. A.

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

  

Projektbeschreibung:

Auf Basis der Konzeption eines neuen Fachmoduls G.7 „Raumkonzepte und Raumanalysen“ für Studierende im Master Lehramt an Gymnasien, das zentrale schulrelevante Kernthemen/Kontexte der aktuellen Kerncurricula für Erdkunde und Gesellschaftslehre fokussiert, wird ein fachbezogenes curriculares Konzept für Fachpraktika entwickelt, evaluiert, optimiert und anschließend in Form von gemeinsamen Studien- und Praxistagen verstetigt. Reflexive Methoden als Tools zur Förderung von Reflexivität und Anbahnung einer transformativen Bildung im Rahmen von Raumanalysen werden aus schulpraktischer Perspektive von Lehrkräften explorativ in Form von Fokusgruppen-Diskussionen erhoben, um daraus abgeleitet sowohl Qualitätsstandards für die Fachpraktikumsbetreuung als auch für das Modul G.7 zu generieren. Erprobte Tools werden in Fortbildungsveranstaltungen für die 3. Phase sowie in Studienseminaren für Referendarinnen und Referendare verbreitet und evaluiert. Ein fachübergreifender Austausch ist über die Graduiertenschule (Graduate Lab) vorgesehen.

Reflexive Methoden, u.a. Reflexive Fotografie, Storytelling, Metareflexionen in Verbindung mit Videovignetten, sollen in allen Phasen der Lehrerbildung den mind behaviour gap, der eigentlich ein mind perception gap ist schließen, indem über eine Sensibilisierung für Raumwahrnehmung und -konstruktionen die Selbstaufmerksamkeit erhöht wird und darüber unbewusste Verhaltensmuster als Beitrag zur transformativen Bildung bewusst gemacht werden. Hierbei sollen insbesondere die im deutschsprachigen Diskurs noch unterrepräsentierten Schlüsselkonzepte everyday geographies, emotional geographies und body as space/as place Berücksichtigung finden.